Agrobedarf u. Fahrsilobau
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AGRiDEE Ferkelamme "mamina"    
     
Merkpunkte:
In den letzten Jahren hat die Fruchtbarkeitsleistung der Sauen ein hohes Niveau erreicht. Würfe von 14 bis 16 Ferkeln sind keine Seltenheit. Die Ferkelverluste sind jedoch nach wie vor zu hoch und liegen in vielen Betrieben deutlich über 10 Prozent.
Das Umsetzen von Ferkeln nach der Geburt an Ammensauen wird seit langem auf den schweizer Betrieben durchgeführt, um Ferkelleben zu retten und die Aufzuchtchancen zu verbessern. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass mehrere Sauen gleichzeitig abferkeln, da das Versetzen am ersten Lebenstag der Ferkel vorgenommen werden muss, und dass „freie Plätze“ in anderen Würfen vorhanden sein müssen. Innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt bildet sich am Gesäuge der Sau eine stabile Saugordnung heraus, so dass ein späteres Umsetzen für die neu in einen Wurf kommenden umgesetzten Ferkel stets eine Auseinandersetzung mit den bereits anwesenden Saugferkeln bedeutet. Geringere Lebendmassezunahmen der umgesetzten Ferkel sind unausweichlich
Mit der AGRiDEE Ferkelamme "mamina" eröffnen sich neue Möglichkeiten,
 

· die Ferkelverluste zu verringern,
· die Häufigkeit von Kümmerern zu reduzieren,
· die Zahl der aufgezogenen Ferkel pro Sau und Jahr zu erhöhen,
· das Auseinanderwachsen von Ferkeln in einer Gruppe zu verringern und
· die Lebendmasseentwicklung der Ferkel insgesamt zu verbessern.

   
Die künstliche Ferkelamme wird in das Abferkelmanagement des Ferkelerzeugers integriert, um in Notfallsituationen (Verlust oder Milchmangel der Sau) schnell reagieren zu können. Ein gruppenweises Abferkeln ist Voraussetzung für den Einsatz, um Gruppen gleichaltriger Ferkel umsetzen zu können. Bevor die Ferkel an die Amme kommen, müssen sie Kolostrum aufgenommen haben, damit sie eine passive Immunität gegen Krankheitserreger aufbauen können. Es empfiehlt sich daher, die Ferkel erst am 3./4. Lebenstag an die künstliche Amme zu geben. Nach den vorliegenden Erfahrungen und Ergebnissen sollten Saugferkel mit hohen Geburtsmassen an die Amme gesetzt werden. Zwar ist es auch möglich, Kümmerer aufzuziehen, aber der Betreuungsaufwand ist höher und die täglichen Zunahmen sind deutlich schlechter als von gut entwickelten Ferkeln. Es hat sich bewährt, einen kompletten Wurf kräftiger Ferkel mit hohen Geburtsgewichten, die bereits in den ersten drei Lebenstagen eine gute Körpermasseentwicklung genommen haben, künstlich an der Amme aufzuziehen. An die Sau mit nachweislich guter Milchleistung werden anschließend schwächere Ferkel gesetzt. Damit können Saugferkelverluste reduziert und das Auseinanderwachsen der Ferkel einer Gruppe eingeschränkt werden [5].
     
Das „Absammeln“ von Kümmerern zur künstlichen Aufzucht an der Ferkelamme und das „Auffüllen“ der Herkunftswürfe ist dagegen nicht zu empfehlen. In den Herkunftswürfen besteht zu diesem Zeitpunkt bereits eine feste Saugordnung, so dass es neu hinzukommende schwache Ferkel sehr schwer haben, einen Platz am Gesäuge zu finden.
Die Erfahrungen besagen, dass die nahezu verlustfreie Aufzucht von Ferkeln prinzipiell möglich ist. In gut geführten Betrieben liegen die Ferkelverluste während der Ammenzeit bei knapp ein bis drei Prozent. Dies erfordert allerdings eine intensive Gesundheitskontrolle der Ammenferkel. Dazu sind mindestens zwei Kontrollgänge pro Tag durchzuführen, um bei gesundheitlichen Problemen sofort reagieren zu können. Bei den geringsten Anzeichen von Durchfall muss die Fütterung für einige Stunden unterbrochen werden. Zusätzlich muss Wasser zur freien Aufnahme auch bei unter zwei Wochen alten Ferkeln zur Verfügung stehen. Ebenso ist die Beifütterung von Torf/Ferkelerde möglich. Die täglichen Zunahmen der Ammenferkel sind aufgrund der restriktiven Fütterung und der Umweltwirkungen schlechter als bei Ferkeln, die an der Sau säugen. Mit durchschnittlich 2 bis 2,5 kg Lebendmasse werden die Saugferkel an die künstliche Amme gesetzt. Anfangs erhalten die Ferkel etwa 200 bis 250 ml Milch pro Ferkel und Tag. Mit vier Wochen wiegen die Tiere ca. 6 bis 6,5 kg und nehmen knapp 1,2 Liter Milch pro Tag auf. Daraus lässt sich eine tägliche Zunahme von etwa 160 Gramm errechnen .
Beim frühen Absetzen und der künstlichen Aufzucht an der Ferkelamme kann es zum gegenseitigen Besaugen kommen, da die Ferkel noch einen hohen Saugbedarf haben und diesen an ihren Buchtenpartnern (Ohren, Flanken) befriedigen wollen. Den Ferkeln sollten daher Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten werden (z.B. Bälle oder Beißmaterialien).
Ab einem Alter von 10 Tagen wird ein Starterfutter in Anfütterungsschalen angeboten, dessen Menge schrittweise gesteigert wird und der das Milchpulver ersetzt.
   
Technische Daten:  
Netzstecker
Mischer - Gruppe
Stromverbrauch
Wasserspeisung
Wasserdruck
Wasserart
Steuerung
Fütterungintervalle
Fütterungsdauer
Fressplätze
Trogdurchmesser
Höhe
Reinigung
Einsatzbereich:
Besonderes:
220 V
24 Volt
120 Watt
3/4"
2 - 6 Bar
Warmwasser
Computer
alle 1 h oder 2 h
programierbar
für 16 Tiere
66 cm
88 cm
leichte demontage der Anlage
Gewicht der Ferkel von ca. 2.5 kg bis zum Absetzen
Präzise Verarbeitung, einfache Handhabung, leichte Reinigung
und ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis zeichnen die "mamina" aus.
 
mamina testen?
Sie haben die möglichkeit eine AGRiDEE Ferkelamme "mamina" zu testen.
Testdauer:
Test und Supportkosten:
Ferkelmilch
Anrechnung an Kaufpreis
30 Tage auf Betrieb.
Fr. 300.- zzgl. Mwst.
zu lasten Testbetrieb, kann durch AGRiDEE geliefert werden.
Bei Kauf der Testamme: Anrechnung von Fr. 250.- an Kaufpreis.